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<pre>Dass aus diesem Trotz auch eine gewisse Stärke resultiert, bekam zuletzt selbst der deutsche Rekordmeister zu spüren; der von seiner unmittelbar zuvor absolvierten Madrid-Reise angeknockte FC Bayern wurde vom Schlusslicht zumindest eine Halbzeit lang dominiert.  <p> – Domenico Tedesco macht sich auf Schalke vor allem um stabile Verhältnisse verdient.  <p>  Komplettiert wird das „Krisen-Trio“ von Daniel Didavi, der derzeit verletzungsbedingt ausfällt und dessen fehlende Kreativität den Stuttgartern deutlich anzumerken ist. <p> Die bisherige Heimbilanz in dieser Saison spricht jedenfalls für Stuttgart. In der Heimtabelle liegt der VfB auf Rang 6 und holte aus den bisherigen 15 Heimpartien 28 Punkte (8 Siege, vier Remis). <p>  VfB-Coach Hannes Wolf war dementsprechend gelaunt: „Ich hätte mir in der Offensive schon eine andere Haltung gewünscht. Wir versuchen normal immer, von der Mentalität und Intensität her auf dem höchsten Niveau zu spielen. Das haben wir vorne heute nicht gemacht. Das ist enttäuschend.“  </pre>


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<pre>Dann nämlich treffen die „Nagelsmänner“ gut erholt auf den personell deutlich schwächer besetzten FC Augsburg.  <p> „Wir wissen jetzt genau, wer bei der Sache ist und mit Herz spielt“, erklärte der Franzose zornig und wies darauf hin, dass auch vor großen Namen nicht halt gemacht werde.  <p>  Dagegen gehört der VfB Stuttgart vor heimischer Kulisse zu den Top-Teams der Bundesliga. In der Heimtabelle liegen die Schwaben sogar auf Platz 6. Abgesehen von der Niederlage gegen Leverkusen feierte der VfB in den bisherigen sieben Heimspielen fünf Siege — davon einen mit 2:1 gegen Dortmund. <p> Ein Pflichtsieg gegen die Geißböcke könnte bestenfalls sogar noch einmal einen königlichen Startplatz auf die Agenda rücken lassen: Bei den unmittelbar folgenden Gastspielen in Frankfurt und Leipzig hätte es die TSG selbst in der Hand, das aktuelle Tabellenbild auf den Kopf zu stellen. <p>  Drei Mal gab es zumindest einen Punktgewinn, während die Schwaben in einem Dutzend Partien den Kürzeren gezogen hat. Seit elf Spielen warten die Stuttgarter nun bereits auf einen Punktgewinn beim VfL.  </pre> 


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<pre> Der kurzzeitig überfordert wirkende FCB bekam die Partie erst nach einer Stärkung des defensiven Zentrums wieder in den Griff: für den obligatorischen Auftakt-Dreier mussten die Roten dennoch ihren legendären Dusel bemühen.  <p> Mit den anfänglichen Pokal-Blamagen in Rostock beziehungsweise Ulm haben sich die Gemeinsamkeiten der freitäglichen Duellanten allem Anschein nach aber bereits erschöpft.  <p>  Sind Niederlagen gegen Konkurrenten wie RB und Bayer in dieser Saison aber ohnehin von Beginn eingepreist, hätte das Team zuletzt gegen die Schanzer schon gerne etwas mitgenommen: Bald könnte sich schließlich zeigen, wie folgenreich die 0:1-Schlappe im Kellerduell gewesen ist. <p>  Hamit Altintop, der im Winter von Galatasaray Istanbul zu den Darmstädtern wechselte, glaubt weiterhin an den Liga-Verbleib: „Wir müssen gegen Werder auf jeden Fall gewinnen — das war vorher auch schon so. In zwei, drei Spielen kann es schon ganz anders aussehen.“ <p>  Mit dem 2:1-Erfolg gegen den deutschen Rekordmeister machten sich die Fohlen am letzten Wochenende um dauerhaft spannende Verhältnisse in der Liga verdient: Vor dem Gastspiel beim VfL Wolfsburg sind die Gladbacher plötzlich auch selbst zum erlesenen Kreis der Bayern-Jäger zu zählen.  </pre>


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<pre> Weil Ron-Robert Zieler hier seinen Kasten stolze drei Mal sauber hielt, kamen bereits ebenso viele knappe Siege in die Wertung.  <p> Gut eine Stunde lang hielten die Schwaben, die nach einem frühen Rückstand in Minute 26 den Ausgleich erzielt hatten, das Spiel offen, ehe sie sich selbst um die Früchte ihrer Arbeit brachten.   <p> Dennoch: In der Bundesliga bleibt das Team von Carlo Ancelotti damit weiterhin das Maß aller Dinge — wobei der Vorsprung auf den ebenfalls siegreich ins neue Jahr gestarteten Verfolger aus Leipzig nach wie vor drei Zähler beträgt. <p>  Da nach neun der 16 bis dato aufgeführten Duelle schnöde Unentschieden in die Wertung gingen, scheint diese Paarung für Punkteteilungen geradezu prädestiniert zu sein.  <p> Ganz zu schweigen natürlich vom „Selbstvertrauens-Boost“, den derartige Serien für gewöhnlich mit sich bringen. Erst recht, nachdem beim jüngsten Dreier gegen Darmstadt (3:2) obendrein auch noch erstmals in dieser Spielzeit ein Rückstand gedreht wurde.  </pre>


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<pre> Gerade gegen den VfB Stuttgart führen jedoch bekanntlich viele Wege zum Torerfolg, schließlich ist die Defensive der Schwaben die schwächste der gesamten Liga.  <p> Gegen die Borussen gerieten die Berliner in der 29. Minute aus einem Elfmeter in Rückstand, zwei Minuten später folgte der Ausgleich. Nach drei weiteren Zeigerumdrehungen führte der Hauptstadt-Klub sogar mit 2:1, am Ende stand es 4:2.  <p>  Schon im Viertelfinale im DFB-Pokal beim FC Schalke bot der VfL eine grottenschlechte Vorstellung und konnte froh sein, dass die Schalker ebenso schlecht spielten, womit den heillos überforderten „Wölfen“ ein Pokal-Debakel erspart geblieben ist. <p>  Das sind zwei mehr, als die Schanzer in zehn Spielen unter dessen Vorgänger auf die Habenseite bringen konnten. An und für sich hätten es sogar deren vier sein müssen, doch das oberbayerische Kellerkind stellte sich am Samstag gegen Wolfsburg (1:1) selbst ein Bein.  <p> Auch das 2:1 über Lyon bestätigte die gute Form und zeigte, dass selbst bei Wechseln im Kader der Spielfluss kaum leidet. Mit dieser Mischung aus Tiefe, Qualität und Selbstvertrauen scheint der Rekordmeister bestens gerüstet für den Pflichtspielstart.  </pre>


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